Blog
Warum ich Hundeshootings im Sommer nur noch am frühen Morgen mache
Und warum ich heute anders plane als früher.
Stell dir vor: goldenes Abendlicht, warme Sommerluft, ein traumhafter Sonnenuntergang am Horizont. Klingt perfekt für ein Fotoshooting, oder?
Ich dachte das früher auch.
Vor einigen Jahren habe ich im Sommer regelmässig Shootings am Abend gemacht, weil die Kundinnen genau das wollten: den Sonnenuntergang, das weiche Licht, den romantischen Sommerabend mit ihrem Hund. Und ich habe dabei mitgemacht.
Bis ich irgendwann nicht mehr wegschauen konnte.
Die Hunde hechelten teilweise so stark, dass die Lefzen bis zu den Ohren gezogen wurden und die Zunge fast am Boden hing. Sie hatten keine Energie mehr, keine Lust und überhaupt keine Konzentration übrig. Die Luft war schwer und drückend, sogar wenn die Sonne schon fast weg war. Was ich auf den Fotos festhalten wollte – diesen freien, stolzen, lebendigen Hund – war einfach nicht mehr da.
Das hat meine Meinung zu den Sommerabend Shootings radikal verändert.
Was die meisten beim Sommertermin nicht bedenken
Die Vorstellung, die viele Hundebesitzerinnen mitbringen, ist ungefähr so: Sommer plus Sonnenuntergang gleich wunderschöne Fotos. Das ist menschlich und absolut verständlich.
Wir Menschen lieben laue Sommerabende. Grillabende, Sonnenuntergänge, das Gefühl von Wärme und Leichtigkeit. Und viele gehen einfach davon aus, dass ihr Hund das genauso geniesst.
Das Problem: Diese wirklich lauen Sommerabende, wie wir sie früher kannten, gibt es kaum noch. Heute ist es im Sommer gleich heiss. Und auch wenn die Sonne schon am Untergehen ist, zeigt das Thermometer oft noch 30 Grad oder mehr.
Das ist für einen Hund, der herumrennt und mitarbeitet, schlicht nicht gesund.
Was ich in solchen Momenten manchmal erlebe: Die Besitzerin lacht und findet es niedlich, wie ihr Hund so keuchend dasteht. Sie interpretiert es als Lächeln, als gute Laune. Ich sehe Stresszeichen. Ich habe einfach schon ziemlich viel Erfahrung darin, solche Signale zu lesen – und genau darum bin ich heute sehr konsequent, wenn es um Abend-Shootings im Sommer geht.
Warum der frühe Morgen für Hundeshooting im Sommer die beste Wahl ist
Der Hund ist ausgeschlafen und frisch im Kopf
Am Morgen hat dein Hund noch Energie, er ist konzentriert und neugierig. Bereit für Abenteuer. Das ist kein Zufallsprodukt – das ist einfach Biologie. Wer ausgeschlafen ist, arbeitet besser mit. Das gilt für Menschen genauso wie für Hunde.
Am Abend nach einem langen Tag ist die Kapazität schlicht erschöpft. Der Hund hat bereits viele Eindrücke verarbeitet und kämpft obendrauf noch mit der Hitze. Das sieht man auf den Bildern.
Die Luft ist frischer und die Erde noch kühl
Das ist für mich eines der stärksten Argumente: Am frühen Morgen kommt vom Boden noch etwas Kühle. Die Luft ist nicht so schwer und dick wie am Abend. Dein Hund kann besser atmen, sein Kreislauf wird nicht so belastet – und das macht einen riesigen Unterschied darin, wie er sich bewegt, wie er wirkt, was er gibt.
Und wir sind meistens alleine
Im Sommer zieht es die Menschen am Abend ins Freie – an den Fluss, an den See, in die Parks. Genau dort, wo ich fotografiere. Das bedeutet: viele Leute, viele andere Hunde, VIEL Ablenkung.
Am Morgen? Haben wir Ruhe, Raum und Fokus.
Für einen Hund, der sich konzentrieren soll, ist das Gold wert.
Das Licht ist qualitativ in einer anderen Liga
Morgens ist das Licht weich, klar und wunderschön – nicht nur „schön genug“.
Die Qualität des Morgenlichts ist für mich als Fotografin deutlich besser als das späte Abendlicht im Sommer, das oft noch ordentlich flimmert.
Was du auf den Bildern siehst
Morgens sprühen die Hunde vor Energie. Ihre Augen leuchten, ihre Körpersprache ist offen, kraftvoll, präsent. Genau das ist es, was ich einfangen möchte: deinen Hund so, wie er wirklich ist – nicht erschöpft, nicht überhitzt, sondern lebendig und stolz.
Was das für dich bedeutet
Ich weiss, dieses extrem frühe Aufstehen ist nicht für alle gleich verlockend. 😉
Aber wenn ich dir sage, dass dein Hund am Morgen besser drauf ist, mehr mitarbeitet, schöner aussieht und sich wohler fühlt – dann ist das kein Argument für mich als Fotografin, denn ich stehe auch nicht spo gern früh auf. Das ist ein Argument für deinen Hund.
Und am Ende ist er der Hauptdarsteller.
Ich habe in den letzten Jahren gelernt, im Sommer konsequent zu sein, was Abend-Shootings ohne Wasser betrifft. Das ist nicht Sturheit – das ist Erfahrung. Ich möchte dir Bilder liefern, auf die du wirklich stolz bist. Bilder, auf denen dein Hund so zu sehen ist, wie du ihn liebst: kraftvoll, voller Freude, lebendig.
Das gelingt am besten, wenn die Bedingungen stimmen. Und im Sommer heisst das: frühmorgens, wenn die Welt noch ruhig ist.
Bereit für ein Shooting, bei dem dein Hund wirklich strahlen kann?
Wenn du dir wünschst, dass dein Hund auf Fotos endlich so zu sehen ist, wie du ihn kennst und liebst – dann lass uns reden.
Ich begleite dich und deinen Hund durch ein Outdoor-Shooting, das auf euch beide abgestimmt ist: die richtige Uhrzeit, die richtige Umgebung und eine Atmosphäre, in der sich dein Hund wohlfühlen kann.
Melde dich gerne bei mir – ich freue mich darauf, deinen Hund kennenzulernen.
Du möchtest mehr über meine Angebot wissen?
